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Vom Lastenroller zu 3 starken Typen


Der Typ 200
Fend-Lastenroller    Typ 130    Typ 250      

Typ 200 Zeichnung Hat FMR zunächst damit geworben, daß selbst jeder Lehrling ohne Führerschein das Mokuli fahren kann, so wird später auf das besondere Preis-Leistungsverhältnis hingewiesen. über allem stand der Spruch: Immer mit der Zeit gehen, niemals stille stehen, deshalb Kosten sparen - Mokuli fahren.

Auffallend ist, daß in den Werbebroschüren bei diesem Typ von Messerschmitt-Mokuli gesprochen wird. Vielleicht erhoffte sich FMR dadurch einen Verkaufsvorteil, denn Messerschmitt klingt und klang gut in aller Ohren.
In unserem FMR (Ferdi´s Mokuli-Register) haben wir bisher 81 Fahrzeuge dieses Typs registriert. Dabei ist das älteste Fahrzeug von 1961 und das neueste von 1967. Insgesamt sind heute noch 35 fahrbereit.
Die augenscheinlichste Veränderung zum Vormodell sind die Vorderräder. Es sind die gleichen wie beim Kabinenroller. Auch die Vorderachse stammt vom Kabinenroller KR 200. Durch die Gummitorosionsfeder in den Schwingarmen kann das Mokuli 200 kg Nutzlast transportieren. Der Rahmen des Fahrzeuges ist zwischen Antriebseinheit und Ladefläche zusammen geschraubt.

Habe ich beim Typ 130 noch geschrieben, daß es dem Moped ähnlich sieht, so ist dieses Mokuli ein Zwitter zwischen Roller und Moped. Dieses hier ist ein reines Transportfahrzeug. Durch eine große Ladefläche konnte es sperrige und schwere Lasten tragen. Es wurde in vier verschiedenen Versionen verkauft.

Mokuli mit Lastenweltrekord Typ A
Cassis ohne Holzboden und seitlichem Stahlrohrgeländer. Grundmodell zur Vorbereitung für Aufbauten. Die Lagefläche hat eine Größe von 740x1240 mm

Typ B
Die Ladefläche ist mit einem Stahlrohrrahmen versehen. Deren Größe ist 680x1170 mm.

Typ C
Kasten auf der Ladefläche

Typ D
Auf der Ladefläche eine Spezialwanne

Der Unterschied der jeweiligen Typen wird durch die Ladefläche gegeben. Die Motorleistung lag bei 2 PS. Nach den vorliegenden Unterlagen wurde dieses Mokuli am meisten verkauft. Erst durch Druck des Bundesverkehrsamt musste die Produktion umgestellt werden, denn das Fahrzeug war zu breit und war angeblich nicht mehr verkehrstechnisch sicher. Problem machte wohl die elektrische Anlage. Denn mit zwei Scheinwerfern einem Rücklicht und einem Bremslicht wäre die Lichtmaschinen überlastet. Eine Abhilfe konnte die Firma Sachs nicht bieten, da eien größere Lichtmaschine mehr Platz benötigte, die im Sachs 50 nicht vorhanden war.

Die Fahrgestellnummer befindet sich in Fahrtrichtung auf der rechten Seite vorne am Rohrrahmen. Das Typenschild ist am Fahrersitzhalterohr genietet.

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